Provokation gegen die Gleichgültigkeit

Provokation gegen die Gleichgültigkeit

Alle rennen, eilen, hasten ihren Zielen entgegen. Kaum jemand nimmt sich mal Zeit die schönen Schaufensteranlagen in Ruhe zu betrachten. Nicht der Blick auf die Uhr ist entspannend, sondern das hängenbleiben, an einer Momentaufnahme. Einer Momentaufnahme die das Auge mitnimmt und abspeichert die später wenn man an seinem Ziel angekommen ist sich erneut vor das Auge schiebt. Dieser Moment der vorbei ist und nur hier vor deinem Auge sich noch einmal entrollt. Und du fragst dich, habe ich das wirklich gesehen? Das kann ja nicht sein. Das, das geht doch nicht…
WAS geht nicht?, etwa das man versucht die Menschen mal mit einer Provokation der Unmöglichkeit wachrüttelt, so wachrüttelt das man später nach Feierabend egal wie eilig man es hat, sich die Zeit nimmt noch einmal dort vorbei zu gehen wo das Auge diese Unmöglichkeit festgehalten hat.

Sind wir wirklich schon so abgestumpft das wir provoziert werden müssen um auf etwas aufmerksam gemacht werden was alltäglich ist. Wann hast du das letzte Mal einen gemütlichen Schaufensterbummel gemacht, dir sie Auslagen bewusst angesehen die mit liebevoller Hand dekoriert wurden. Das Warenangebot so dargestellt das es auch das Auge erfreut und nicht nur immer den Preisvergleich in deinen Augen aufblitzen lässt.
Jagd war früher für die Jäger auch nicht unbedingt eine Hetzerei sondern wie heißt es so schön in der Ruhe liegt die Kraft.
Qualität hat seinen Preis nun mal und es nützt niemanden sich darüber aufzuregen unter welchen Bedingungen Menschen arbeiten müssen wenn man hier und jetzt nur über den Preis einkauft.
Schnäppchenjagd ist unmoralisch.
Geiz ist Geil
hat dem Wort Geil keinen Gefallen getan...denn so muss ich mich immer fragen: sparst du auch an deinen Gefühlen an deiner Lust weil es Geil ist?

Immer diese Einleitungen ich weiß ich weiß, aber für mich gehören sie manchmal einfach dazu um verschiedene Zusammenhänge schlüssiger werden zu lassen.

Mittwoch in der Fußgänger Zone. Das Modegeschäft hatte sich für diesen einen Tag eine Aktion ausgedacht die aufzeigen sollte wie achtlos die Menschen an den liebevoll dekorierten Fenstern vorbeigehen.
Heute war diesbezüglich eine Provokation geplant, ein aufrütteln aus der Gedankenlosigkeit.
Das Schaufenster in der Mitte zwischen der neuen Frühjahrsmode wurde umdekoriert …wenn man bedachte das auf Kniehöhe im Fenster ein schwarzer Granitboden war… darauf stand jetzt ein schwarzer hochlehniger streng wirkender Stuhl mit einem roten Ledersitz bezogen. Hierauf eine Dame sitzend in einen engen grauen Leder Business Rock. Ihre Beine waren in hauchfeine Nylons gehüllt. Die eleganten High Heels an den Füßen setzten einen weiteren Akzent der eleganten Aufmachung. Die farblich abgesetzte enganliegende graue Bluse von denen 4 Knöpfe offen sind und der rechten Brust eine Breitseite Einblick gewährt. Die Brüste vermutlich in einer Hebebrusthaltung aufbewahrt sind. Eine schlichte weiße Perlenkette war erkennbar. Der Kopf der Frau verschwand hinter einer schwarzen Abklebung des Schaufensters. Vor ihr ein halbnackter Mann stehend zwischen 2 schwarzen Stangen. Socken und Schuhe trug er auch sein T-Shirt das bis zum Bauchnabel ging war zu sehen. Die Arme waren nicht zu sehen er schien sich diesbezüglich an einer Stange weiter oben festzuhalten. Ab dem Brustkorb wurde auch der Mann hinter der schwarzen Abklebung geschützt. Seine schmalen Hüften sein nackter Po sowie seine Kronjuwelen und sein nackter Schwanz boten sich den Zuschauer dar sofern es jemanden auffiel. Die Lady hatte ihre Beine übereinander geschlagen und er, er stand breitbeinig auf Höhe ihrer Waden. Musste sich weiter nach unten bewegen so das sein Schwanz auf ihrem Bein auflag. Sie führte ihn an seiner Eichel immer so dass er aufsitzend auf ihrer Wade seinen Schwanz immer bis über ihr Knie schieben musste, ihre andere Hand lag locker auf ihren Oberschenkel. Immer wieder wurde seine Eichel angeleitet über das Knie zu rutschen. Das heißt man sah das sein Hinterteil immer wieder runter ging und sich dann langsam vorn wieder hochschob. Kam er dabei zu weit nach oben, ging ihr Fuß langsam nach oben und die Hand die ihn geleitet hatte setzte jetzt zu ein paar leichten Klopfern an, dann streichelte sie wieder beruhigend seine gesamte Länge und hieß ihn weiter zu machen. Wieder schob er sich weiter hinauf und so setzte sie das überschlagende Bein ab und nahm seinen Schwanz in beide Hände und haute mit der anderen Hand kräftig von unten dagegen so dass es klatschte das behielt sie eine ganze Weile bei.

hier lassen wir eine kleine Pause weil nicht ganz jugendfrei
und so ist das Ende...

Diese Vorstellung wird das erste Mal so gegen 10h gezeigt. Dann wieder so gegen 13h. Die anderen Zeiten sind 16:30h und 20:30h.
Das überraschende keine Beschwerden, keine Empörung keiner hat darauf geachtet. Alle sind wie immer geeilt, gehastet. Die Aufzeichnungen die das Modehaus über die Menschen gemacht hat die an den Fenstern vorbei flanierten zeigten teilnahmslose Gesichter.
Sind wir wirklich schon so abgestumpft? So desinteressiert?
Die hauseigenen Dekorateure machen sich ans Werk und passen das Fenster wieder den anderen an.
Am nächsten Morgen taucht eine Frau auf, sagen Sie mal, Ihr Fenster … sie schaut sich um nichts ist mehr so wie es gestern noch zu sehen war, ach ich habe mich wahrscheinlich verguckt. Kann ja auch nicht sein.. .sie sind ja ein anständiges Haus. © alle Rechte vorbehalten 21.2.2014

würdest Du das auch so mit dir machen lassen..







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